STIMMEN

GROSSRAT & GEMEINDEPRÄSIDENT EMIL MÜLLER I ZERNEZ

4.3.2021

Geschätzte Leserinnen und Leser

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die sich mit grossem Elan und viel Herzblut für die Zukunft unserer Region, namentlich für eine Bahnverbindung Engadin – Vinschgau einsetzen.

Als Gemeindepräsident von Zernez und Grossrat, aber auch als Einwohner der Engiadina Bassa setze ich grosse Erwartungen in eine Bahnverbindung ins Vinschgau. Ich erachte diese Bahnverbindung sowohl aus wirtschaftlicher wie touristischer Sicht als eine grosse Aufwertung für unsere Region.

Ich bin überzeugt, dass eine wintersichere Verbindung zwischen Italien und dem Unterengadin auch im Sinne der Bewohner des Val Müstairs ist, eine Aufwertung für unseren Kanton, für unsere Region aber auch für die ganze Schweiz bedeutet. Wir sind schon seit Jahrhunderten mit unseren Nachbarn aus dem Südtirol und Tirol sehr stark verbunden, vielleicht sogar stärker als mit dem Norden unseres Kantons, denn die Täler Val Müstair und Engiadina Bassa sind ostwärts offen.

Wir haben nicht nur eine gemeinsame Grenze, sondern wir pflegen auch Jahrhundert alte wirtschaftliche Beziehungen mit dem Südtirol und dies unabhängig davon, welche Obrigkeiten gerade unsere Länder regieren.

Mit einer Bahnverbindung Scuol - Mals entsteht eine neue Alpentransversale Zürich – Milano, mit dem Schwenker nach Scuol und wenn möglich auch dem Wechsel von der Schmalspur zur Normalspur in Scuol wird verhindert,  dass die Engiadina Bassa nur durchfahren wird.

Wir ermöglichen mit dieser Verbindung nicht nur eine schnelle Fahrt für Schweizer ins nahe Ausland, sondern auch für italienische Gäste in die Schweiz.

Als Bewohner einer Grenzregion und als ehemaliger Präsident der Terra Raetica sehe ich grosse Vorteile einer guten, schnellen, aber auch Wintersicheren Verbindung mit Italien.

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind die Zukunft, sie sind schnell, komfortabel und Umweltschonend.

Um unsere Region, unseren Kanton und unser Land voranzutreiben brauchte es Visionen. Setzen wir setzen uns gemeinsam ein für die Vision einer neuen Alpentransversale, einer Bahnverbindung Scuol – Mals.

Emil Müller

GROSSRAT RICO LAMPRECHT I VAL MÜSTAIR

4.3.2021

"Die Gemeinde Val Müstair, auch als Naturpark nimmt ihre Aufgaben so wahr, dass sie einen Beitrag zu den Zielen der ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Nachhaltigkeit leistet. Dies bedingt, dass Projekte im Hinblick auf deren Nachhaltigkeit objektiv beurteilt werden. Eine Bahnverbindung Scuol – Mals mit einer Anbindung ans Val Müstair würde diese Kriterien sicher erfüllen und führt zu einer grossen Aufwertung unseres Tals sowohl im ökonomischen wie auch im ökologischen Bereich. Es sichert die Erreichbarkeit und somit auch die Attraktivität für Gäste und Einheimische. Eine weitere Anbindung der Bahn auch an die Lombardei würde zu einer Verkehrsberuhigung führen, vor allem beim Durchgangsverkehr und dies führt zu mehr Lebensqualität im Val Müstair. Aus diesen Gründen kann ich das Projekt Bahnverbindung Scuol – Mals unterstützen."

Rico Lamprecht Grossrat Val Müstair

GROSSRAT DUOSCH FADRI FELIX, DIPL. BAUINGENIEUR I SCUOL

1.3.2021

 

"Wenn vor hundert Jahren unsere Eisenbahnpioniere nicht den Mut gehabt hätten, solch visionäre Projekte wie die RhB umzusetzen, hätten wir heute kaum unsere RhB Linie, die praktisch den gesamten Kanton Graubünden verbindet. Wir hätten kaum einen Glacierexpress oder Berninaexpress, welche die Touristen in Scharen anziehen. Wir hätten kaum mit der Albula- und Berninalinie solch weltweit bekannten Unesco Weltkulturerben, welche heute jeweils grosse Wertschöpfung für den Kanton Graubünden mit sich bringen. Und diese Pioniere haben die RhB vor allem gebaut, um die Bevölkerunggruppen in den verschiedensten Talschaften Graubündens näher zu bringen und dadurch in diesen Regionen einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung zu bewirken.
In diesem Sinne verdient die Idee der Eisenbahnverbindung von Scuol nach Mals unsere vollste Unterstützung, denn damit können nun endlich auch die Wirtschaftsräume im rhätischen Dreieck einander näher gebracht werden. Die Aussichten von zukünftigen Reisezeiten im Zug von Müstair nach Scuol in nur 15 bis 20 Minuten, statt in über einer Stunde Autofahrt, sind sehr attraktiv und eröffnen wichtige neue touristische und wirtschaftliche Perspektiven. Kein Zweifel, von diesem Projekt würden alle umliegenden Regionen profitieren können. Ein Grosser Dank an die Arbeitsgruppe, welche die sehr wichtige Arbeit leistet, vorzuspuren und die Weichen in die richtige Richtung zu stellen."

GIACUMIN BASS, MÜSTAIR 6.1.21

PRO Bahnverbindung SCUOL-Mals

Jetzt kommt endlich eine gewisse Vernunft in dieser leidigen Geschichte, so gelesen in der Suedostschweiz v. 06. Jan. 2021
Mit der Terra Raetica wären dann alle drei Länder erschlossen. In diesem Sinne «Chapeau» an Frau Valérie Favre Accola, die sich viel Zeit für diese Angelegenheit genommen hat, dem Lokführer Not Carl, dem Promoter sowie Hans Peter Danuser, der unermüdliche Kämpfer. Besonders auch dem Landeshauptmann Arno Kompatscher! Aber auch allen Mitglieder für die ständige Aufmerksamkeit. Mit der Variante A könnte man auch die akute Abwanderung aus der Val Müstair bremsen...
Bereits am 10. Mai 2020 hatte ich folgendes geschrieben: Absichtserklärungen, die das Papier nicht wert sind? Seit 150 Jahren wird um das Projekt gerungen, konkret seit der Jahrtausendwende im Jahr 2006. Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man; eventuell geschehen noch Wunder. Was man unter einem Wunder versteht? Laut Definition ist es ein Ereignis, dass grosses Erstaunen hervorruft, eine geradezu magische Erfahrung, wenn genau dann, in dem man schon alle Hoffnung fahren lässt, doch noch etwas Gutes passiert! Da mag Katja Ebstein noch so schön schmettern: «Wunder gibt es immer wieder», die Wissenschaft hat sie damit nicht überzeugt. Wer bei Problemen lieber auf ein Wunder hofft, statt alles Menschenmögliche zu unternehmen, handelt fahrlässig. Wer aber gar nicht erst an Wunder glaubt, nimmt sich die Möglichkeit, jemals eines zu erleben. Ich glaube an Wunder, weil ich selbst eins bin.Vor allem ein großes «Grazia fich» an unseren Lokführer Not Carl der unermüdliche Kämpfer und Förderer für das Engadin, für Graubünden und nun auch für das ganze Südtirol / Vinschgau. Ja, alle ausnahmslos würden von diesem Projekt profitieren bis in die abgelegenste Region! Die Verbindung Scuol-Mals hätte nur Vorteile und würde den Tourismus wieder ankurbeln. Ich verstehe einfach nicht, das ausgerechnet unsere Bündner Regierung nach all den Fakten sich so schwertut

HUGO GÖTSCH, GEMEINDERAT IN BRUNECK I SÜDTIROL

"Wir Südtiroler sollten kräftig mithelfen, dass es dazu kommt, Eine grenzüberschreitende Bahnverbindung mit dem Engadin würde auch dem Vinschgau einen starken Auftrieb geben."

REMO COLOGNA 22.2.21

MÜNSTERTAL

"Einfach toll, der Einsatz der AG pro Bahnverbindung SCUOL-VM-MALS. Etwas Besseres könnte der Val Müstair nicht passieren, auch als Langlauf- und MTB-Region. Und wer weiss, vielleicht hätte die Val Müstair dann eines Tages sogar einen Bahntunnel nach Bormio, den selbst das Südtiroler Parlament wünscht. Deshalb: Volle Kraft voraus. Gemeinsam sind wir stark!"

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